Eines der größten Probleme für die Einwohner von Santo Domingo sind heutzutage die Unannehmlichkeiten und Verzögerungen, die durch Verkehrsstaus verursacht werden.
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Die Beamten verteidigen sich damit, dass es sich um ein Problem handelt, das auf den wirtschaftlichen Fortschritt eines großen Teils der Bevölkerung zurückzuführen ist, die nun über mehr Kaufkraft verfügt, um Fahrzeuge zu kaufen. Andere Beobachter führen es auf einen Mangel an staatsbürgerlicher Erziehung zurück und nicht zuletzt darauf, dass die Ampeln nicht synchronisiert sind.
FEHLEN VON NORD-SÜD-ALLEEN
Diese Theorien sind zwar stichhaltig, aber was viele nicht erkannt haben, ist, dass es in der dominikanischen Hauptstadt eine schwerwiegendere Ursache gibt, nämlich das Fehlen von Alleen in Nord-Süd-Richtung oder umgekehrt, auf denen die Fahrzeuge reibungslos fahren können.
Gegenwärtig gibt es viele breite Straßen (sogar mit Aufzügen und Überführungen) in Ost-West-Richtung oder umgekehrt (27 de Febrero, John F. Kennedy, Mexiko, César Nicolás Penson, Bolívar-Rómulo Betancourt, Independencia und Malecón oder George Washington). Aber in Nord-Süd-Richtung haben wir kaum Núñez de Cáceres, Winston Churchill, Abrahán Lincoln, Lope de Vega, Tiradentes, Máximo Gómez, Ortega y Gasset und Duarte.
Letztere erlauben übrigens keinen flüssigen Verkehr, da keine von ihnen über eine Hochstraße oder gar eine Überführung verfügt. Außerdem ist jede von ihnen sehr weit von der anderen entfernt (die Avenida Duarte ist fast drei Kilometer von der Avenida Máximo Gómez entfernt, die Avenida Abrahán Lincoln mindestens drei Kilometer. Die Winston Churchill wiederum ist bekanntermaßen von der Núñez de Cáceres getrennt).
Da der Verkehrsfluss in Nord-Süd-Richtung und in umgekehrter Richtung kaum vorhanden ist, kommt es zu jeder Zeit zu langwierigen Staus.
EIN BEWIESENER BEDARF
Jeden Tag wird deutlich, wie wichtig es ist, dass die Regierung drastische und mutige Maßnahmen ergreift, wie es die Regierung von Joaquín Balaguer getan hat, als sie gegen alle Widerstände die Avenida 27 de febrero, die Avenida Winston Churchill, die Avenida Abrahán Lincoln, die Avenida Quinto Centenario, die Avenida Prolongación de la Avenida México und andere Hauptverkehrsstraßen, die damals verunglimpft wurden, sich aber im Laufe der Jahre als sehr nützlich erwiesen haben, verbreiterte oder baute.
Die Regierung von Luis Abinader sollte daher den Mut aufbringen und einen erheblichen Betrag für den Bau von Überführungen und Hochstraßen in den Nord-Süd-Achsen, insbesondere im Westen der Hauptstadt, bereitstellen.
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