Fachleute für Erdbeben- und Bauingenieurwesen haben vor dem weiterhin hohen Erdbebenrisiko in der Dominikanischen Republik gewarnt. Ausschlaggebend seien die Lage zwischen zwei tektonischen Platten, mehrere aktive Verwerfungen und die teilweise unzureichende Widerstandsfähigkeit von Gebäuden.
Die Erdbebeningenieurin Claudia Germoso erklärte bei einer Diskussionsveranstaltung über seismische Gefährdung und Sicherheit, dass Hispaniola unmittelbar am Übergang zwischen der Karibischen und der Nordamerikanischen Platte liegt. Diese geografische Lage führe zu einer hohen seismischen Gefährdung.
Nach Angaben Germosos sind im dominikanischen Staatsgebiet gegenwärtig etwa 18 aktive Verwerfungen bekannt. Weitere geologische Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen. Zwei Verwerfungen besitzen ihrer Darstellung zufolge ein besonders hohes Potenzial für starke Erdbeben.
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Wer die tektonische Lage Hispaniolas und die wichtigsten Erdbebenzonen genauer verstehen möchte, findet im folgenden Hintergrund eine ausführlichere Einordnung.
Warum die Dominikanische Republik ein Erdbebenland ist
Die Lage zwischen der Karibischen und der Nordamerikanischen Platte erklärt, weshalb Hispaniola regelmäßig von Erdbewegungen betroffen ist.
