Richard Medina, ein Experte für den Elektrizitätssektor, sagte, dass das anhaltende Wachstum der Energieerzeugung im Land seit 2019 auf den verstärkten Einsatz von Erdgas und Kohle zurückzuführen sei.
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Er warnte jedoch davor, dass die finanzielle Situation der Stromverteilungsunternehmen (EDES) nicht nachhaltig sei, da die Verluste trotz einer größeren Differenz zwischen der Preisspanne für den Kauf und Verkauf von Energie weiter zunehmen.
Medina betonte, dass die Verringerung dieser Verluste ohne eine Strukturreform nicht ausreichen werde, um die Stabilität des Sektors zu gewährleisten. Stattdessen sei eine Erhöhung der Tarife um 22 % oder die Einführung jährlicher Subventionen in Höhe von rund 602 Mio. USD erforderlich.
Auf der von Ecoanalítica und C2S Consulting organisierten Konferenz mit dem Titel „Economic Intelligence: Mit oder ohne Reformen, die Wirtschaft wird sich verändern“ wurde hervorgehoben, dass die finanzielle Nicht-Nachhaltigkeit der Stromverteilungsunternehmen (EDES) ein Problem ist, das dringend gelöst werden muss.
Experten aus dem Wirtschafts- und Unternehmenssektor analysierten die Herausforderungen und Chancen, vor denen die Dominikanische Republik steht, und prognostizierten die Aussichten für 2024 und 2025.
Experten
Weitere Schlüsselaspekte der nationalen Wirtschaft wurden von Bernardo Fuentes, Vizepräsident für Wirtschaftsstudien bei Banco BHD, angesprochen, der die relative Stabilität des Landes in einem globalen Umfeld hervorhob, das von geopolitischen Konflikten und Unbeständigkeit geprägt ist.
Trotz dieser Herausforderungen sieht Fuentes die Rohstoffpreise als stabil an, was den Druck auf Verbraucher und Behörden etwas verringert.
Er sagte auch, dass die Prognosen für 2024 und 2025 ein moderates Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) vorhersagen, obwohl es zu einem Anstieg der Inflation kommen könnte, was zu Zinssenkungen von bis zu 3 % führen könnte.
Der Wirtschaftswissenschaftler Magín Díaz, Direktor der Wirtschaftsfakultät der Pontificia Universidad Católica Madre y Maestra (PUCMM), wies darauf hin, dass das Fehlen einer umfassenden Steuerreform zu einem erheblichen Anstieg der öffentlichen Verschuldung geführt hat, die auf rund 5 Mrd. USD jährlich geschätzt wird.
Der jüngste Rückgang der öffentlichen Ausgaben und der Anstieg der Zinskosten schränkten die Möglichkeiten der Regierung ein, in die Infrastruktur zu investieren, was das langfristige Wachstum beeinträchtige.
Zum Abschluss der Veranstaltung bot Alejandro Grisanti, Präsident von Ecoanalítica, eine globale und lokale Perspektive, wobei er den Rückgang der Ölpreise und dessen doppelte Auswirkungen hervorhob. Einerseits profitierten die energieimportierenden Länder davon, andererseits könne er in den vom Öl abhängigen Volkswirtschaften zu Instabilität führen.
Grisanti warnte auch vor den Auswirkungen eines starken Dollars in Lateinamerika und den möglichen Folgen einer Wiederwahl von Donald Trump in den Vereinigten Staaten, die die Handelslandschaft verändern und Investitionen in der Region beeinträchtigen könnte.
Während der Veranstaltung, die im JW Marriott Hotel stattfand, gab es Frage- und Antwortrunden, in denen die Teilnehmer in direkten Dialog mit den Rednern traten und Strategien zur Bewältigung aktueller und zukünftiger wirtschaftlicher Herausforderungen erörterten.
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