Die Familie Espaillat teilte in einer Mitteilung mit, dass sie bis zum heutigen Zeitpunkt – auch ohne das Vorliegen eines Urteils – 70 % der vom Einsturz im Jet Set betroffenen Opfer entschädigt habe und konkrete Maßnahmen zum Schutz und zur Begleitung von Kindern ergreife, die in Folge des Ereignisses zu Waisen wurden, über die Stiftung Raíces de Esperanza.
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Die Geschwister Antonio und Maribel Espaillat erklärten, dass sie „von Anfang an mit Verantwortung, Respekt und Solidarität gehandelt haben und dabei den menschlichen Schmerz der von dieser Tragödie betroffenen Familien in den Mittelpunkt gestellt haben“.
„Das Ausmaß des Geschehens hat uns tief geprägt. Nichts bringt das Verlorene zurück, aber wir haben versucht zu begleiten, zu unterstützen und mit Taten zu reagieren, über jede prozessuale Erwägung hinaus“, äußerten sie in der in den Medien verbreiteten Mitteilung.
Die Familie Espaillat erinnerte daran, dass es bislang kein rechtskräftiges Urteil „und kein von einem zuständigen Gericht bestätigtes technisches Gutachten“ gebe, das die Ursachen des Einsturzes endgültig festlege oder individuelle strafrechtliche Verantwortlichkeiten bestimme.
Sie wiesen zudem darauf hin, dass ein vom Ministerium für öffentliche Anklage zitierter technischer Bericht anerkennt, dass das Ereignis plötzlich und augenblicklich eingetreten sei, ein Aspekt, der weiterhin einer gerichtlichen Analyse unterliege.
Weiterhin präzisierten sie, dass sie bereits in der Anfangsphase des Verfahrens die Durchführung technischer Gutachten beantragt hätten, deren widersprüchliche Bewertung am kommenden 30. Januar im Rahmen des ordnungsgemäßen Verfahrens vor Gericht behandelt werde.
Abschließend „bekräftigten sie ihren Respekt gegenüber dem Andenken der Opfer, ihre anhaltende Solidarität mit den Betroffenen sowie ihr Engagement, transparent mit der Justiz zusammenzuarbeiten, in dem Vertrauen, dass die Fakten mit der Strenge aufgeklärt werden, die ein Fall dieser Art erfordert“.


