Ein Pass verändert Zukunftschancen

Haitianische Familie rückt Debatte um Staatsbürgerschaft durch Geburt in den Fokus

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Die Geschichte einer haitianischen Familie im mexikanischen Tijuana zeigt, welche Bedeutung die Staatsbürgerschaft durch Geburt für Migranten und deren Kinder haben kann. Während Mexiko Neugeborenen unabhängig von der Herkunft ihrer Eltern grundsätzlich die Staatsangehörigkeit gewährt, versucht die US-Regierung unter Präsident Donald Trump, dieses Recht einzuschränken.

Im Mittelpunkt des Berichts steht Vivianne Petit Frere. Die Haitianerin betreibt wenige Kilometer von der Grenze zu den Vereinigten Staaten entfernt das Restaurant Lakou Lakay. Der Name bedeutet auf Haitianisch-Kreolisch „Zuhause“ und steht für die neuen Wurzeln, die ihre Familie in Mexiko geschlagen hat. Ihre vor zwei Jahren in Mexiko geborene Enkelin Alexca erhielt automatisch die mexikanische Staatsbürgerschaft.

Trump will Geburtsrecht einschränken

Donald Trump hatte am 20. Januar 2025, dem ersten Tag seiner zweiten Amtszeit, eine Verfügung unterzeichnet, die den automatischen Erwerb der US-Staatsbürgerschaft begrenzen soll. Betroffen wären Kinder, deren Eltern sich ohne geregelten Aufenthaltsstatus in den USA befinden oder lediglich über einen vorübergehenden legalen Status verfügen.

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