Die US-Botschafterin in der Dominikanischen Republik, Leah Campos, hat die Einstellung der USAID-Programme im Land verteidigt. Die amerikanische Auslandshilfe solle künftig unter direkter und strenger Kontrolle des US-Außenministeriums stehen.
In einem Interview mit der Fernsehsendung „Despierta con CDN“ erklärte Campos, die US-Entwicklungsbehörde habe sich von ihrem ursprünglichen Auftrag entfernt. Nach ihrer Darstellung hätten Verantwortliche der USAID zunehmend selbst über die Ausrichtung der amerikanischen Hilfsprogramme entschieden.
Besonders deutlich kritisierte die Botschafterin die ideologische Orientierung früherer Projekte. Mehrere Hilfsprogramme hätten aus ihrer Sicht in die staatliche Souveränität der Empfängerländer eingegriffen. Campos bezeichnete sie als Projekte linker Akteure mit „globalistischen Interessen“.
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