Remesas stützen ganze Familien

Remesas: Dominikanische Republik lebt vom Geld der Ausgewanderten

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Rücküberweisungen dominikanischer Migranten sind zu einer der wichtigsten Stützen der Wirtschaft und vieler Familien geworden. Sie sichern den täglichen Lebensunterhalt, finanzieren Bildung und Gesundheitskosten und stärken zugleich Konsum, Banken und Immobilienmarkt. Doch die wachsende Abhängigkeit vom Geld der Diaspora birgt langfristige Risiken.

Im Jahr 2025 sollen die Rücküberweisungen in die Dominikanische Republik die Marke von elf Milliarden US-Dollar überschritten haben. Monat für Monat schicken Dominikaner im Ausland einen Teil ihres Einkommens an Eltern, Kinder und andere Angehörige zurück.

Für zahlreiche Haushalte sind diese Zahlungen kein zusätzliches Einkommen, sondern eine feste Grundlage des Familienbudgets. Mit dem Geld werden Lebensmittel im Colmado, Studiengebühren, Medikamente, Stromrechnungen oder Reparaturen bezahlt. Auch größere Anschaffungen, Grundstücke und Wohnungen werden häufig durch Überweisungen aus den Vereinigten Staaten, Spanien oder anderen Ländern finanziert.

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Weitere Entwicklungen zu Rücküberweisungen, Arbeitsmarkt und Wirtschaft finden Sie im Ressort Wirtschaft und Finanzen.