Die Fundación Global Democracia y Desarrollo (Funglode) hat eine Analyse der Kommunalwahlen vom 18. Februar veröffentlicht. Das Dokument wurde von der Dominikanischen Politischen Beobachtungsstelle (OPD) durch das Referat für Kommunalverwaltung unter der Leitung von Natanael Disla als Koordinator und Pamela de la Rosa als Forscherin erstellt.
In dem Dokument wird hervorgehoben, dass die Kommunalwahlen 2024 eine logistische und organisatorische Herausforderung darstellen. Es wird 4.298 Wahllokale und schätzungsweise 17.004 Wahllokale geben, die auf die 32 Provinzen des Landes und internationale Standorte für die Stimmabgabe der Dominikaner im Ausland verteilt sind.
Die im Ausland lebenden Dominikaner sind bei den Kommunalwahlen 2024 nicht wahlberechtigt, werden aber an den Präsidentschafts- und Kongresswahlen im Mai teilnehmen. Bei einer Wählerliste von 8.105.151 Wählern wird davon ausgegangen, dass jedes Wahllokal durchschnittlich 480 Wähler hat.
Diesen Sonntag, den 18. Februar, finden in der Dominikanischen Republik die Kommunalwahlen 2024 statt. Ein wichtiger Prozess zur Erneuerung der lokalen Verwaltungen, zur Förderung der Bürgerbeteiligung auf lokaler Ebene und allgemein zur Stärkung der Demokratie und damit der Entwicklung des Landes.
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Diese Wahlen sind von grundlegender Bedeutung, da sie zum ersten Mal nach dem 19. November die Einführung verschiedener Verfahren, wie z.B. Vorzugsstimmen und die Geschlechterquote, sowie Änderungen in wichtigen Prozessen, wie z.B. dem Wahlsystem, ermöglichen werden.
In ähnlicher Weise haben die letzten außerordentlichen Kommunalwahlen 2020 sowohl auf Präsidentschafts-, Kongress- als auch auf Gemeindeebene die Wahllandschaft verändert, so dass für die Wahlen 2024 eines der wichtigsten Phänomene die Veränderung des Kräfteverhältnisses ist, zusätzlich zu Bündnissen, wie sie in den letzten Prozessen nicht zu beobachten waren.
Auf der kommunalen Ebene werden auch die meisten Sitze für die Parlamentswahlen 2024 vergeben. Insgesamt stehen 2 292 Sitze zur Wahl, darunter Bürgermeister, Ratsmitglieder, Direktoren, Stadträte und ihre jeweiligen Stellvertreter für 158 Gemeinden und 235 Stadtbezirke, d. h. 393 Abgrenzungen. Dieser Prozess stellt nicht nur für das Wahlgremium, sondern auch für die politischen Parteien und Organisationen eine Herausforderung dar, was die Zusammensetzung der Stimmzettel und die Bildung von Allianzen betrifft.
