Im Korruptionsverfahren „Operación Lobo“ sollen Militärangehörige und zivile Funktionäre mehr als 108 Millionen Pesos an Bestechungsgeldern erhalten haben. Nach Darstellung der dominikanischen Staatsanwaltschaft dienten die Zahlungen dazu, Verträge über private Sicherheitsdienste bei verschiedenen staatlichen Einrichtungen zu sichern.
Die Staatsanwaltschaft legte ihre Anklage am Mittwoch dem zuständigen Ermittlungsgericht des Nationalbezirks vor. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Bestechungsgelder von privaten Sicherheitsunternehmen angenommen zu haben. Die Zahlungen seien sowohl über Banküberweisungen als auch in bar erfolgt.
Von dem mutmaßlichen Korruptionssystem betroffen waren laut Anklageschrift unter anderem der staatliche Sicherheitsdienst Senase, die Stromverteiler EdeSur, EdeEste und EdeNorte sowie das Institut für frühkindliche Betreuung Inaipi.
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