Privatsektor in der DR versucht, die Bauindustrie zu „dominikanisieren“

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Präsident Luis Abinader sagte am Dienstag, dass der Privatsektor versuche, die Arbeitskräfte im Baugewerbe zu „dominikanisieren“ und erinnerte daran, dass seine Regierung dasselbe in der Agrarindustrie tue.

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© almomento.net

Abinader äußerte sich so, als er die Präsentation eines Programms verließ, das darauf abzielt, mehr dominikanische Arbeiter im Baugewerbe zu beschäftigen, so eine Pressemitteilung der Präsidentschaft.

„Dies ist wichtig, und wir tun dies auch im Agrarsektor. Wir müssen vorankommen, die Regierung und der private Sektor, um die Arbeitskräfte im Baugewerbe, in der Landwirtschaft und in anderen Sektoren zu ‚dominikanisieren’“, sagte der Staatschef.

REGIERUNG BEMÜHT SICH UM DOMINIKANISIERUNG DER ARBEITSKRÄFTE

Er betonte, dass alle Maßnahmen der Regierung darauf abzielen, die Arbeitskräfte in den verschiedenen Sektoren zu „dominikanisieren“ und betonte, dass die nationale Sicherheit an erster Stelle stehe und dass es seine Aufgabe sei, „dieses Land vor einem Nachbarland wie Haiti zu schützen, in dem Chaos herrscht. Darüber verhandle ich mit niemandem“.

Abinader sagte gestern auf seiner Pressekonferenz am Montag im Nationalpalast, dass die „beispiellose“ Situation der Unsicherheit im Nachbarland Haiti dafür ausschlaggebend sei, dass sein Land seine Migrationspolitik fortsetzen werde, und bezog sich dabei auf die massiven Abschiebungen von Haitianern, die seit Anfang Oktober letzten Jahres durchgeführt wurden.

Obwohl die Regierung des neuen haitianischen Premierministers Alix Didier Fils-Aimé für einen Dialog mit der Dominikanischen Republik „offen“ zu sein scheine, befinde sich Haiti weiterhin in einer „schwierigen“ Situation, sagte er.

NATIONALE SICHERHEIT GEHT VOR

Er erklärte, dass seine Regierung angesichts dieser Situation die Dominikanische Republik weiterhin schützen müsse. Aus diesem Grund werde die Generaldirektion für Migration (DGM) „weiterhin sehr gut arbeiten“, während die dominikanische Armee weiterhin an der Grenze stationiert sein werde.

Anfang Oktober begann die Dominikanische Republik mit einem massiven Abschiebeplan für haitianische Bürger mit irregulärem Migrationsstatus.

Die Regierung kündigte damals an, dass sie mindestens 10.000 Haitianer pro Woche abschieben werde, was die traditionell angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter belastete.

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