Die dominikanische Regierung hat gemeinsam mit Vertretern des Handels Maßnahmen beschlossen, um die Versorgung mit wichtigen Produkten sicherzustellen und Preisspekulationen zu verhindern. Hintergrund ist die angespannte internationale Lage infolge der Konflikte im Nahen Osten.
Das Ministerium für Industrie, Handel und Mipymes sowie der Nationale Handelsrat für Grundversorgungsgüter (CNCP) verständigten sich bei einem Treffen unter Leitung von Eduardo Sanz Lovatón auf konkrete Schritte zur Stabilisierung der Lieferketten.
Fokus auf stabile Lieferketten
Ziel der Maßnahmen ist es, einen kontinuierlichen Warenfluss von den Häfen bis zu den Endverbrauchern zu gewährleisten. Dabei sollen insbesondere die Bestände wichtiger Grundprodukte ohne Unterbrechung verfügbar bleiben.
Nach Angaben des Ministeriums wurden Mechanismen entwickelt, um Engpässe frühzeitig zu erkennen und entsprechend gegenzusteuern. Im Mittelpunkt steht eine bessere Koordination entlang der gesamten Lieferkette.
Reaktion auf globale Unsicherheiten
Die Regierung verweist auf eine weltweit zunehmende Unsicherheit durch geopolitische Spannungen. In diesem Umfeld setze man bewusst auf eine Strategie der frühzeitigen Planung und Kontrolle, um negative Auswirkungen auf die Bevölkerung zu begrenzen.
Laut Minister Sanz Lovatón wurde ein „Schutzmechanismus“ geschaffen, der sicherstellen soll, dass Lebensmittel und grundlegende Produkte auch bei internationalen Preisschwankungen verfügbar bleiben.
Zusammenarbeit mit dem Handel
Auch die Vertreter des Handels unterstützen den Ansatz. CNCP-Präsident Jorge Jerez sprach sich für eine enge Abstimmung zwischen Staat und Privatsektor aus, um flexibel auf externe Entwicklungen reagieren zu können.
Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die wirtschaftliche Stabilität im Land zu sichern und die Versorgung der Haushalte zuverlässig aufrechtzuerhalten.

