Die Zahl der im Ausland lebenden Dominikaner beträgt inzwischen 2.874.124 Personen – davon 2.398.009 in den Vereinigten Staaten und 201.162 in Spanien, den beiden Ländern mit den größten dominikanischen Gemeinschaften im Ausland. Dies geht aus der vierten Aktualisierung des soziodemografischen Registers der Dominikaner im Ausland hervor, die Ende 2024 vorgestellt wurde.
Von der Gesamtzahl sind 53,5 % Frauen (mehr als 1.480.000) und 46,5 % Männer (fast 1.285.000), wie aus der Studie hervorgeht, die 119 Gebiete weltweit abdeckt – darunter erstmals auch Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar.
89,8 % in Amerika, 10 % in Europa
Nach Kontinenten betrachtet leben 89,8 % der dominikanischen Auslandsbevölkerung auf dem amerikanischen Kontinent, gefolgt von Europa mit 10 %. Die restlichen 0,2 % verteilen sich auf andere Teile der Welt.
Die zehn Länder mit den größten dominikanischen Gemeinden weltweit sind: die Vereinigten Staaten, Spanien, Italien, Chile, Kanada, die Niederlande, Venezuela, Mexiko, Panama und Frankreich.
In den USA leben die meisten Dominikaner in New York (848.560), gefolgt von New Jersey (380.143) und Florida (312.604). In Spanien führt Madrid mit 68.448 dominikanischen Einwohnern, gefolgt von Barcelona mit 40.353.
Instrument für diplomatisches Handeln
Bei der Vorstellung des Berichts erklärte Außenminister Roberto Álvarez, dass dieses Register ein wichtiges Instrument für diplomatisches Handeln darstelle, da es die entsprechenden Bemühungen gezielt steuere: „Es ermöglicht, wirtschaftliche und soziale Chancen zu erkennen und hilft dabei, die Diaspora mit der Nation zu verbinden. Eine Nation, die ihre Menschen kennt, ist besser darauf vorbereitet, sie zu vertreten und ihre Interessen in der Welt zu verteidigen.“
Celinés Toribio, Vizeministerin für die dominikanischen Gemeinschaften im Ausland und geschäftsführende Direktorin des INDEX, betonte, dass dieses Dokument dazu beiträgt, die Merkmale, Bedürfnisse und Dynamiken der Gemeinschaften zu erfassen und gleichzeitig „eine evidenzbasierte Entscheidungsfindung zu ermöglichen, um die Bindung zum Heimatland nachhaltig zu stärken“.
