Die Dominikanische Republik hat bei Schulabdeckung, Infrastruktur und Unterstützungsprogrammen Fortschritte erzielt. Dennoch bleiben Schulabbruch und schwache Lernergebnisse zentrale Probleme des Bildungssystems. Das zeigt der Jahresbericht 2025 der Iniciativa Dominicana por una Educación de Calidad (IDEC), der an der Pontificia Universidad Católica Madre y Maestra vorgestellt wurde.
Besonders kritisch ist die Lage in der Sekundarstufe. Nach Angaben des Berichts beendet fast jeder dritte Schüler, der die weiterführende Schule beginnt, seine Ausbildung nicht. Die Abbruchquote liegt bei 32,5 Prozent. Das entspricht rund 53.000 Jugendlichen. Nur 52,8 Prozent schließen die Sekundarstufe in der vorgesehenen Zeit ab.
Deutlich stärker betroffen sind Jungen. Während 40 Prozent der männlichen Schüler die Sekundarstufe vorzeitig verlassen, liegt der Anteil bei Mädchen bei 24,9 Prozent. Auch beim Abschluss zeigen sich klare Unterschiede: 62,3 Prozent der Schülerinnen erreichen den Abschluss innerhalb von sechs Jahren, bei den Jungen sind es nur 43,6 Prozent.
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