Unfall vor Saona

Survivor-Gewinner warnt nach Bootsunfall vor Saona

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Nach dem schweren Unfall des griechischen „Survivor“-Teilnehmers Stavros Floros vor der Insel Saona hat sich der frühere Gewinner der Sendung, Stathis Schizas, kritisch zu Wassersportaktivitäten in der Dominikanischen Republik geäußert.

Floros, Teilnehmer der 13. Staffel von „Survivor Grecia“, verlor nach bisherigen Angaben einen Teil seines linken Beins, nachdem er beim Tauchen von einem Boot getroffen worden war.

Schizas, Gewinner von „Survivor Grecia“ im Jahr 2022, berichtete dem griechischen Portal gossip-tv.gr von eigenen gefährlichen Erfahrungen während Dreharbeiten in der Dominikanischen Republik.

Er hatte im Land unter anderem an „Survivor Grecia 5“ im Jahr 2017, „Survivor Grecia All-Stars“ im Jahr 2023 und „Exatlón Grecia“ im Jahr 2025 teilgenommen.

Schizas erklärte, es sei ein Wunder, dass Floros überlebt habe. Zugleich sagte er, ein solcher Vorfall sei aus seiner Sicht nur eine Frage der Zeit gewesen.

Nach seinen Angaben sei er selbst beim Schnorcheln mehrfach von Booten gefährdet worden. Er sprach von problematischen Bedingungen durch Schnellboote in der betreffenden Zone und warnte, dass auch andere Teilnehmer ähnlichen Risiken ausgesetzt sein könnten.

Im Zusammenhang mit dem Unfall steht nach bisherigen Informationen ein Bootsführer unter behördlicher Verwahrung. Er soll für den Vorfall verantwortlich sein, bei dem der 22-jährige Floros schwer verletzt wurde.

Zunächst war berichtet worden, Floros habe gefischt, als ihn die Schiffsschraube eines Bootes im Meer traf. Sein Vater stellte diese Darstellung jedoch anders dar.

Nach Angaben des Vaters war sein Sohn tauchen und befand sich innerhalb der Sicherheitsgrenzen. Zudem habe es eine Boje gegeben.

Der Vater erklärte, die jungen Männer hätten die Sicherheitsmaßnahmen beachtet. Unklar sei lediglich, ob sein Sohn oder sein Begleiter die Boje gehalten habe. Sie sei jedoch sichtbar vorhanden gewesen.

Der Fall sorgt nun auch international für Aufmerksamkeit, weil die Insel Saona zu den bekanntesten Ausflugszielen der Dominikanischen Republik zählt und täglich von zahlreichen Booten angesteuert wird.

Der Unfall wirft Fragen zur Kontrolle von Booten, zur Sicherheit von Tauchern und Schnorchlern sowie zur Organisation des Ausflugsverkehrs in beliebten Meeresgebieten auf.

Für die Dominikanische Republik ist der Fall besonders sensibel. Wassersport, Bootsausflüge und Inselbesuche gehören zu den wichtigsten touristischen Angeboten des Landes. Sicherheit, klare Regeln und deren Durchsetzung sind deshalb entscheidend für Besucher, Anbieter und das internationale Image des Reiseziels.

Gerade an stark frequentierten Küsten- und Inselzielen zeigt sich, wie wichtig klare Sicherheitszonen, sichtbare Markierungen und verantwortungsbewusster Bootsverkehr sind.

Saona und Sicherheit auf dem Wasser

Die Insel Saona zählt zu den bekanntesten Natur- und Ausflugszielen der Dominikanischen Republik. Damit Besucher die Küstenräume sicher erleben können, sind gut organisierter Bootsverkehr, klare Regeln und Rücksicht auf Taucher und Schnorchler besonders wichtig.

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