Touristen bleiben kürzer vor Ort

Tourismus: Gäste geben mehr aus, bleiben aber kürzer

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Ausländische Besucher in der Dominikanischen Republik haben im Jahr 2025 mehr Geld pro Tag ausgegeben, gleichzeitig aber ihre Aufenthaltsdauer verkürzt. Das zeigen aktuelle Daten der Zentralbank.

Demnach lag der durchschnittliche Tagesaufwand nicht ansässiger Touristen bei 170,94 US-Dollar, nach 167,75 US-Dollar im Jahr 2024. Gleichzeitig sank die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 8,01 auf 7,85 Nächte.

Im Jahresverlauf zeigen sich deutliche Schwankungen. Das erste Quartal 2025 verzeichnete mit 176,67 US-Dollar die höchsten Tagesausgaben bei einer Aufenthaltsdauer von 8,15 Nächten. Im zweiten Quartal sank die Verweildauer auf 7,24 Nächte, während die Ausgaben bei 167,88 US-Dollar lagen.

Im dritten Quartal ging der durchschnittliche Tagesaufwand weiter auf 164,83 US-Dollar zurück, gleichzeitig erreichte die Aufenthaltsdauer mit 8,73 Nächten ihren Höchstwert im Jahresverlauf. Im vierten Quartal stiegen die Ausgaben wieder auf 173,21 US-Dollar, während die Aufenthaltsdauer bei 7,32 Nächten lag.

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Auch dominikanische Staatsbürger, die ins Ausland reisen, gaben im Schnitt mehr Geld aus. Der durchschnittliche Aufwand pro Reise stieg 2025 auf 1.054,07 US-Dollar, gegenüber 1.032,26 US-Dollar im Jahr zuvor. Die Aufenthaltsdauer lag im Schnitt bei 12,40 Nächten.

Parallel dazu entwickelten sich auch die tourismusbezogenen Staatseinnahmen positiv. Die Abgabe für Flugreisende stieg um 4,05 Prozent auf über 11 Milliarden Pesos. Besonders stark fiel der Anstieg bei Ausreisen auf dem Landweg aus, mit einem Plus von rund 242 Prozent.

Auch die Einnahmen aus Touristenkarten legten zu und erreichten 2025 mehr als 5,7 Milliarden Pesos, was einem Anstieg von 5,14 Prozent entspricht.

Für Reisende und Branchenbeobachter lohnt ein Blick auf die strukturellen Entwicklungen im Tourismus des Landes.

Tourismus in der Dominikanischen Republik im Wandel

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich das Reiseverhalten verändert: kürzere Aufenthalte, aber höhere Ausgaben pro Tag.
Diese Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf Hotellerie, Infrastruktur und Angebote im Land und ist ein zentraler Faktor für die weitere Ausrichtung des Tourismussektors.

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Quelle:arecoa.com