Tausende Notunterkünfte aktiviert

2.742 Notunterkünfte wegen Unwettergefahr aktiviert

Lesedauer: 2 Min.

Angesichts anhaltender Wetterwarnungen hat die Defensa Civil landesweit 2.742 Notunterkünfte aktiviert. Hintergrund sind prognostizierte starke Regenfälle, Windböen, Gewitter und mögliche Hagelschauer infolge einer Wetterstörung.

Nach Angaben des Centro de Operaciones de Emergencia (COE) stehen aktuell 22 Provinzen unter gelber oder grüner Warnstufe. Es besteht erhöhte Gefahr durch Überschwemmungen sowie das Anschwellen von Flüssen und Bächen.

Gelbe Warnstufe in mehreren Provinzen

Die gelbe Warnstufe wird ausgerufen, wenn akute Risiken und potenziell schwere Notlagen zu erwarten sind.

Betroffen sind unter anderem Monseñor Nouel (57 Unterkünfte), Santiago (126), La Vega (159), Monte Cristi (75), Puerto Plata (38), Elías Piña (30) und San José de Ocoa (15).

Besonders hervorzuheben ist San Cristóbal mit insgesamt 596 eingerichteten Notunterkünften. Weitere größere Kapazitäten bestehen im Großraum Santo Domingo (148) sowie im Distrito Nacional (37).

Grüne Warnstufe und weitere Regionen

Die grüne Warnstufe signalisiert mögliche gefährliche Entwicklungen, die aufmerksam beobachtet werden müssen.

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Kontakt

Hierzu zählen unter anderem Bahoruco (15 Unterkünfte), Dajabón (49), El Seibo (71), Espaillat (40), Sánchez Ramírez (111), Valverde (76) und Duarte (98).

Zusätzlich wurden auch in weiteren Provinzen Schutzräume vorbereitet, darunter Barahona (40), La Altagracia (18), La Romana (25), María Trinidad Sánchez (72), Pedernales (29), Peravia (40), Samaná (52) und San Pedro de Macorís (78).

Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, offizielle Warnmeldungen zu verfolgen und bei Bedarf frühzeitig die vorgesehenen Schutzräume aufzusuchen.

Weitere Hinweise zu Sicherheit, Infrastruktur und Verhalten im Ernstfall finden Sie im DomRep Guide.

Verhalten bei Unwetter und Notfällen

Starkregen und plötzliche Überschwemmungen gehören in der Dominikanischen Republik zu den häufigsten Naturgefahren. Besonders in Risikogebieten ist es wichtig, Evakuierungsanweisungen zu beachten und sich über nahegelegene Notunterkünfte zu informieren.

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