Heftige Regenfälle haben in der Nacht zum Samstag in der Provinz Puerto Plata erhebliche Schäden verursacht. Betroffen sind unter anderem zwei Brücken, zahlreiche Wohnhäuser sowie mehrere Gemeinden, in denen es zu Überschwemmungen und Erdrutschen kam.
Besonders schwer traf es die Brücke über den Río Camú an der Carretera Turística. Sie stürzte vollständig ein und schnitt den betroffenen Bereich von der Außenwelt ab. Eine ähnliche Lage wurde auch im Sektor Altos de la Boca in Los Hidalgos gemeldet, wo eine weitere Brücke beschädigt wurde.
In Villa Montellano kam es in mehreren Ortsteilen zu Überflutungen, darunter Los Ciruelos, El Tamarindo, Monte Bravo und der Bereich La Maternidad. In Monte Bravo musste eine ganze Familie von Einsatzkräften von Rescate Ámbar vom Dach ihres Hauses gerettet werden, nachdem sich die Bewohner dorthin vor den Wassermassen geflüchtet hatten.
Auch in Imbert wurden mehrere überflutete Viertel gemeldet, darunter Baraguana, Barrabás und La Yaguita. Dort trat der Río Bajabonico über die Ufer und verursachte weitere Schäden.
Ähnliche Situationen wurden zudem aus Guananico, Altamira und Villa Isabela gemeldet. Auch dort führten angeschwollene Flüsse und eindringendes Wasser zu überfluteten Häusern.
Zusätzlich wurden auf der Straße Puerto Plata–Navarrete Erdrutsche registriert. Betroffen waren die Gemeinde El Copey in Altamira sowie der Bereich am Tunneleingang.
Der Minister der Präsidentschaft, José Ignacio Paliza, kündigte an, die Provinz in den frühen Stunden des Sonntags zu besuchen, um die betroffenen Familien zu unterstützen. Auf X schrieb er, er sei auf dem Weg nach Puerto Plata, um den von den starken Regenfällen betroffenen Familien beizustehen.

