In der Dominikanischen Republik sind in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 bereits 651 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das geht aus Zahlen des Observatorio Permanente de Seguridad Vial des Instituto Nacional de Tránsito y Transporte Terrestre hervor.
Demnach wurden von Januar bis April 651 Verkehrsunfälle registriert. Dabei starben 651 Menschen, weitere 498 wurden verletzt.
Nach Angaben des Observatoriums sterben im Land durchschnittlich zwei Menschen pro Tag bei Verkehrsunfällen. Für das Jahr 2025 wurden offiziell 2.205 Verkehrstote verzeichnet.
Die aktuelle Entwicklung reiht sich in eine Serie schwerer Unfälle auf den Straßen des Landes ein. Medienberichte nennen mehrere tödliche Vorfälle im April, März und Februar.
Am 21. April kamen auf der Autopista 6 de Noviembre zwei Erwachsene und ein minderjähriges Kind bei einem Zusammenstoß ums Leben. Ebenfalls im April wurden mehrere Menschen verletzt, als ein Minibus auf der Strecke zwischen Barahona und Las Salinas von der Fahrbahn abkam.
Am 16. April starb eine Person nach einem Zusammenstoß zwischen einem Motorrad und einem Lastwagen auf der Straße Mao–Santiago Rodríguez, in der Gemeinde Laguna de la Ceiba. Am 7. April verlor ein 14-Jähriger in Dajabón bei einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Motorrad sein Leben.
Auch im Zusammenhang mit touristischem Transport gab es schwere Unfälle. Am 6. April stürzte ein Bus des Hotels Viva Miches an der Kurve María La Blanca in einen Abgrund. Todesopfer wurden dabei nicht gemeldet, es gab jedoch mehrere Verletzte.
Im März wurden 36 Menschen bei einem Busunfall an der Mautstelle Guaraguao auf der Autopista del Nordeste verletzt. Im selben Monat kam es auf der Autovía del Coral zu einem tödlichen Zusammenstoß zwischen einem Lastwagen und einem Bus. Eine Person starb, zwei weitere wurden verletzt.
Zu Beginn des Monats März starben zwei kanadische Touristen bei einem Busunfall auf der Autovía del Este. 18 weitere Personen wurden verletzt.
Im Februar berichteten Medien über einen Unfall in der Gemeinde El Manaclar in der Provinz Peravia. Dabei kamen ein Landwirt und seine 16-jährige Tochter ums Leben.
Die Zahlen zeigen, dass Verkehrsunfälle weiterhin zu den größten Sicherheitsproblemen im Alltag der Dominikanischen Republik zählen. Besonders betroffen sind stark befahrene Fernstraßen, Motorräder, Busse und der öffentliche Personenverkehr.

