Nach starken Regenfällen hat die dominikanische Zivilschutzbehörde in Bonao 19 Menschen aus dem Río Tireo gerettet. Die Betroffenen wurden von einem plötzlich steigenden Wasserstand überrascht.
Die Defensa Civil erklärte, dass die Personen in der Gemeinde Loma de Blanco vom starken Anstieg des Flusspegels erfasst wurden. Einsatzkräfte leiteten umgehend eine Rettungsaktion ein und brachten alle Betroffenen in Sicherheit. Nach offiziellen Angaben besteht keine Lebensgefahr.
Unter den Geretteten befinden sich Menschen unterschiedlichen Alters, darunter Kinder ab fünf Jahren bis hin zu Erwachsenen im Alter von 67 Jahren. Insgesamt wurden sechs Minderjährige registriert, die Mehrheit der Betroffenen ist zwischen 20 und 40 Jahre alt.
Angesichts der anhaltenden Regenfälle riefen die Behörden die Bevölkerung erneut dazu auf, sich von Flüssen, Bächen und Schluchten fernzuhalten. Für die Provinz Monseñor Nouel gilt weiterhin eine gelbe Warnstufe des Katastrophenschutzzentrums COE, da jederzeit mit plötzlichen Pegelanstiegen gerechnet werden muss.
In einem weiteren Einsatz räumte die Defensa Civil gemeinsam mit der Nationalpolizei am Karsamstag mehrere Flussabschnitte in Bonao. Zahlreiche Menschen hatten sich trotz bestehender Sperrung in den Gewässern aufgehalten und wurden aus Sicherheitsgründen aus den Bereichen entfernt.
Die Behörden betonten, dass sämtliche Badeplätze der Provinz vorübergehend geschlossen bleiben. Hintergrund sind die anhaltenden Niederschläge und die dadurch erhöhten Wasserstände.
Auch die Flüsse Yuna, Masipedro und Maimón führen derzeit deutlich mehr Wasser. Die Situation wird weiterhin überwacht, das Badeverbot bleibt bis auf Weiteres bestehen.

