Präsident Luis Abinader kündigte an, dass ein Tunnel gebaut wird, der die Avenida de Los Próceres mit der Avenida Jacobo Majluta verbinden soll, um den Verkehr in diesem Teil der Hauptstadt zu entlasten. Zugleich versicherte er, dass der Botanische Garten in keiner Weise beeinträchtigt werde.
„Dieser Park wird nicht angetastet – im Gegenteil, es werden ihm 20.000 Quadratmeter hinzugefügt. Am Mittwoch wird eine Pressekonferenz stattfinden, auf der im Detail erklärt wird, was zur Entlastung der Avenida República de Colombia unternommen wird“, sagte Abinader bei seiner wöchentlichen Pressebegegnung im Nationalpalast.
Kritik an der Opposition wegen angeblicher Irreführung
Er warf oppositionellen Gruppen vor, die Bevölkerung mit Falschinformationen zu täuschen, indem sie behaupteten, der Botanische Garten werde durch die Regierungsmaßnahmen beeinträchtigt.
„Das ist das erste Projekt, gegen das protestiert wird, ohne es überhaupt zu kennen. Vielleicht protestieren unsere Freunde von der Opposition ja gegen das, was sie selbst geplant hatten – den Plan, den sie mit Odebrecht zurückließen, der vorsah, 20.000 Quadratmeter des Gartens zu nutzen. Wir machen es auf eine andere Art“, betonte Abinader.
In den letzten Wochen hatten mehrere Gruppen davor gewarnt, dass die Fläche des Botanischen Gartens verringert werden könnte, um Platz für den Ausbau der stark überlasteten Avenida República de Colombia zu schaffen.
Verteidigung der Infrastrukturprojekte
Der Präsident verteidigte die Straßenbauprojekte seiner Regierung und kündigte an, dass am 12. August die Umgehungsstraße von Baní in der Provinz Peravia eingeweiht wird.
Außerdem hob Abinader die Maßnahmen der Regierung und der Staatsanwaltschaft zur Wiederherstellung des Zentrums von Sosúa hervor, das sich über Jahre hinweg zu einem Zentrum der Prostitution entwickelt hatte.
Er erklärte, das Gebiet, bekannt als El Batey, sei inzwischen „gesäubert“ worden und werde dem Tourismus künftig viele Vorteile bringen. In Sosúa gehe man ähnlich vor wie im Sektor Capotillo in Santo Domingo, insbesondere in der „Calle 42“, wo die Behörden verstärkt gegen Drogenhandel und Unsicherheit vorgehen.
