In der Dominikanischen Republik sind seit Jahresbeginn 213 Dengue-Fälle registriert worden. Das Gesundheitsministerium meldete für die epidemiologische Woche 29, die den Zeitraum vom 19. bis 25. Juli umfasst, elf neue Infektionen.
Nach Angaben der Direktion für Epidemiologie liegt die Zahl der erfassten Fälle über dem Niveau des Vorjahres. Zum gleichen Zeitpunkt 2025 waren 173 Dengue-Fälle registriert worden. Die Gesundheitsbehörden sehen derzeit dennoch keine Warn- oder Epidemiesituation.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den kommenden Wochen. Nach Angaben des Ministeriums liegt die historisch stärkste Übertragungsphase von Dengue in der Dominikanischen Republik zwischen den epidemiologischen Wochen 30 und 45. Die Überwachung, die Bekämpfung der übertragenden Mücken und die aktive Suche nach Erkrankungsfällen sollen deshalb fortgesetzt werden.
Das nationale epidemiologische Überwachungssystem Sinave meldet bislang einen Todesfall im Zusammenhang mit Dengue. Die kumulierte Inzidenz wird mit 3,46 Fällen je 100.000 Einwohner angegeben.
Mehrere Atemwegsviren gleichzeitig im Umlauf
Der aktuelle Bericht informiert auch über die Entwicklung von Atemwegserkrankungen. In der epidemiologischen Woche 29 blieb SARS-CoV-2 nach Angaben der Behörden der am häufigsten nachgewiesene Erreger bei grippeähnlichen Erkrankungen. Drei Fälle wurden bestätigt.
Die Zahl der grippeähnlichen Erkrankungen liegt laut Gesundheitsministerium weiterhin unter dem Niveau, das aufgrund der Daten aus den Jahren 2019 bis 2025 zu erwarten wäre. Ungewöhnliche Anstiege wurden dem Bericht zufolge nicht festgestellt.
Bei schweren akuten Atemwegsinfektionen wurden in der Woche sechs Fälle bestätigt. Darunter waren jeweils zwei Nachweise von Influenza A (H3N2) und nicht näher typisierter Influenza A sowie jeweils ein Fall von Parainfluenza II und III.
Das Gesundheitsministerium verweist angesichts der gleichzeitig zirkulierenden Atemwegsviren auf die Bedeutung einer kontinuierlichen epidemiologischen Überwachung.
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