Sieben Tage für die Ausreise

Dominikanische Regierung verlangt Abzug von neun kubanischen Diplomaten

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Die dominikanische Regierung hat Kuba offiziell aufgefordert, neun Mitglieder seiner diplomatischen Vertretung sowie deren Familien aus der Dominikanischen Republik abzuziehen. Dafür wurde eine Frist von sieben Tagen gesetzt.

Das Außenministerium der Dominikanischen Republik bestätigte die Entscheidung in einer Mitteilung an die Medien. Über die Gründe für die Maßnahme machte die Cancillería keine Angaben.

Nach Darstellung des Ministeriums stützt sich die Entscheidung auf die Rechte, die einem Empfangsstaat nach internationalem Recht sowie nach den entsprechenden Bestimmungen des Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen zustehen. Die Dominikanische Republik ist Vertragsstaat dieses Abkommens.

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Die Regierung erklärte, sie werde die Angelegenheit weiterhin mit der notwendigen Diskretion und über die vorgesehenen diplomatischen Kanäle behandeln. Ziel sei es, die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu bewahren.

Weitere Einzelheiten sollen nach Angaben des Außenministeriums nicht veröffentlicht werden. Zur Begründung verwies die Behörde darauf, dass es sich um diplomatische Kommunikation handele.

Die Aufforderung zum Abzug erfolgte zeitlich wenige Tage nach dem 100. Geburtstag des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro am 13. August. Einen Zusammenhang zwischen diesem Datum und der diplomatischen Entscheidung stellte das dominikanische Außenministerium in seiner Erklärung jedoch nicht her.

Weitere Nachrichten zu politischen Entscheidungen und den internationalen Beziehungen der Dominikanischen Republik finden Sie im Ressort Staat und Politik.

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