Kreuzfahrtausbau an der Nordküste

Dominikanische Republik plant neun Kreuzfahrtterminals bis Ende 2028

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Die Dominikanische Republik will den Kreuzfahrttourismus weiter ausbauen und bis Ende 2028 über insgesamt neun Kreuzfahrtterminals verfügen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist eine neue Anlage in Manzanillo im Nordwesten des Landes.

Nach Angaben von Alejandro Campos, Direktor der dominikanischen Hafenbehörde Apordom, soll Manzanillo zur siebten Kreuzfahrtterminal des Landes werden. Die Hafenbehörde erwartet, den laufenden Planungsprozess im Oktober abzuschließen. Das erste Kreuzfahrtschiff soll nach den derzeitigen Planungen im Januar 2028 anlegen.

Die neue Anlage soll unter besonderen Umweltkriterien entwickelt werden. Apordom bezeichnet das Projekt als geplante erste umweltfreundlich ausgerichtete Kreuzfahrtterminal der Region.

Manzanillo soll zum Hafenstandort ausgebaut werden

Die Kreuzfahrtterminal ist Teil einer umfassenderen Entwicklung von Manzanillo. Vorgesehen ist ein multimodaler Hafenstandort mit speziellen Energie-Terminals, einem Frachthafen und weiteren privaten Investitionen.

Zu den Projekten gehört nach Angaben von Campos auch eine neue Terminal für Massengüter. Diese soll unter anderem zur Verbesserung der Versorgungssicherheit des Landes beitragen.

Die Hafenbehörde erwartet von der Entwicklung wirtschaftliche Impulse nicht nur für Manzanillo selbst, sondern auch für Montecristi und umliegende Gemeinden. Kreuzfahrtgäste sollen künftig leichter Zugang zu den natürlichen, kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten der Region erhalten.

Damit könnte sich der bislang touristisch weniger stark erschlossene Nordwesten stärker in den dominikanischen Kreuzfahrttourismus integrieren.

Nach Angaben von Apordom haben die derzeit laufenden Investitionen in der Region während der Bauphase bereits rund 1.500 Arbeitsplätze geschaffen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Hafenanlagen sollen weitere Beschäftigungsmöglichkeiten für die Bevölkerung entstehen.

Die Pläne für Manzanillo sind Teil einer größeren Strategie, die Infrastruktur an der dominikanischen Nordküste auszubauen und neue private Investitionen anzuziehen. Neben dem Kreuzfahrttourismus spielen dabei auch Frachtverkehr, Energieversorgung und weitere Hafenaktivitäten eine Rolle.

Weitere Entwicklungen zur Kreuzfahrtbranche und touristischen Infrastruktur finden Sie im Ressort Tourismus.

Wer die Region hinter den neuen Hafenprojekten kennenlernen möchte, findet im folgenden Hintergrund weitere Informationen zu Montecristi und dem Nordwesten der Dominikanischen Republik.

Montecristi und die Nordküste entdecken

Der Nordwesten verbindet Küstenlandschaften, historische Orte und besondere Naturräume und gehört zu den weniger touristisch erschlossenen Regionen des Landes.

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Foto(s):arecoa.com
Quelle:arecoa.com