Der Koadjutor-Erzbischof von Santo Domingo, Carlos Tomás Morel Diplán, hat Korruption und schlechte Verwaltung als zentrale Gründe für den aktuellen Reformdruck in der Dominikanischen Republik bezeichnet. Wären öffentliche Mittel korrekt eingesetzt worden, stünde das Land heute finanziell besser da, sagte der Geistliche in der Sendung D’AGENDA.
Morel Diplán erklärte, viel Geld sei verschwendet, falsch verwendet oder unrechtmäßig genommen worden. Diese Mittel hätten dem Land für produktive Investitionen, bessere Dienstleistungen und eine höhere Lebensqualität zur Verfügung stehen können. Nun müssten andere die Folgen tragen.
Mit Blick auf die geplante Steuerreform sagte der Erzbischof, jeder wirtschaftliche Einschnitt werde die Bevölkerung treffen. Wenn eine Familie weniger Brot oder Reis kaufen könne, spürten das zuerst die Kinder. Auf das Land übertragen bedeute dies, dass auch eine Fiskalreform soziale Folgen haben werde.
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