IDB-Präsident hebt die Leistung der Dominikanischen Republik als Schuldner hervor

Lesedauer: 2 Min.

Der Präsident der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB), Ilan Goldfajn, lobte auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der Jahrestagung 2024 der Gouverneursräte der IDB-Gruppe, die in Punta Cana im Osten des Landes stattfinden wird, das „beispielhafte“ Verhalten der Dominikanischen Republik als Schuldner der Finanzorganisation.

„Es ist nicht einfach ein Partner, mit dem wir die Präsenz, die Größe oder die Höhe der Mittel erhöhen. Vielmehr ist sie von 1970 bis 2024 ein wichtiger und seriöser Partner“, antwortete er auf die Frage nach der Verantwortung des Landes als Schuldner der IDB.

Goldfajn betonte, dass die Dominikanische Republik seit Jahrzehnten ein hervorragender Partner sei und einen wichtigen Beitrag zur regionalen Entwicklung leiste. Er hob auch die Fortschritte des karibischen Landes von 2010 bis 2022 hervor und verwies auf ein Wirtschaftswachstum von 5 %, das „deutlich über dem regionalen Durchschnitt von 1,9 %“ liege. Dieses Wachstum, so Goldfajn, habe zu einem Rückgang der Armut von 43% auf 23% und zu einer Vergrößerung der Mittelschicht geführt.

Der Präsident der IDB lobte auch die Bemühungen der Dominikanischen Republik, ihre Infrastruktur zu modernisieren, mit besonderem Augenmerk auf die Energiewende und den Umgang mit dem Klimawandel. In diesem Zusammenhang wies er auf das Engagement der IDB hin, Initiativen wie die Elektrifizierung mit erneuerbaren Energien zu unterstützen, und erwähnte insbesondere das Projekt auf der Insel Saona, mit dem eine 100%ige Versorgung mit erneuerbaren Energien erreicht werden soll.

Er wies auch auf die künftigen Herausforderungen des Landes hin, darunter die Notwendigkeit, die Abwasserentsorgung in den Küstengebieten zu verbessern und den Übergang zu nachhaltigerer Energie anzugehen. Goldfajn bekräftigte die Zusage der IDB, die Dominikanische Republik weiterhin durch Finanzierung, technische Hilfe und Zusammenarbeit bei wichtigen Projekten für die Entwicklung des Landes zu unterstützen.