Wirtschaft wächst weiter

Dominikanische Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 4,1 Prozent

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Die Wirtschaft der Dominikanischen Republik ist im ersten Quartal des Jahres um durchschnittlich 4,1 Prozent gewachsen. Das teilte die Zentralbank BCRD unter Verweis auf den monatlichen Indikator der wirtschaftlichen Aktivität IMAE mit.

Im März lag das Wachstum im Jahresvergleich bei 5,1 Prozent. Damit zog die wirtschaftliche Dynamik zum Ende des ersten Quartals an.

Nach Angaben der Zentralbank wurde die Entwicklung im März vor allem von mehreren leistungsstarken Sektoren getragen. Besonders deutlich wuchs der Bausektor mit 8,0 Prozent.

Auch die verarbeitende Industrie in den Freizonen legte mit 7,8 Prozent kräftig zu. Der Bereich Finanzvermittlung, Versicherungen und verwandte Aktivitäten verzeichnete ein Plus von 7,0 Prozent.

Der Dienstleistungssektor insgesamt wuchs um 5,9 Prozent. Innerhalb dieses Bereichs stachen Hotels, Bars und Restaurants mit einem Plus von 8,0 Prozent hervor.

Ebenfalls positiv entwickelten sich Transport und Lagerhaltung mit 7,6 Prozent, das Gesundheitswesen mit 6,4 Prozent und der Handel mit 5,1 Prozent.

Auch die lokale verarbeitende Industrie und die Landwirtschaft trugen zum Wachstum bei. Die lokale Industrie legte um 3,9 Prozent zu, die Landwirtschaft um 2,4 Prozent.

Die Zentralbank erklärte, sie werde die wirtschaftliche Entwicklung weiter beobachten. Hintergrund sei ein weiterhin schwieriges internationales Umfeld, geprägt von hoher Unsicherheit und geopolitischen Spannungen.

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Die Ausrichtung der Geldpolitik und die internen Finanzbedingungen blieben darauf ausgerichtet, Preisstabilität zu sichern und die makroökonomische Stabilität zu bewahren.

Der Internationale Währungsfonds erwartet für die Dominikanische Republik in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 3,7 Prozent. Damit würde das Land zu den dynamischeren Volkswirtschaften in Mittelamerika und der Karibik zählen.

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die dominikanische Wirtschaft weiterhin von einer breiten sektoralen Basis getragen wird. Neben dem Tourismus spielen Bauwirtschaft, Freizonenindustrie, Finanzdienstleistungen, Handel und Transport eine wichtige Rolle.

Gleichzeitig bleibt die Entwicklung abhängig von externen Faktoren wie Energiepreisen, internationalen Finanzbedingungen, geopolitischen Spannungen und der Nachfrage aus wichtigen Partnerländern.

Für Bevölkerung und Unternehmen ist entscheidend, ob das Wachstum auch zu stabileren Preisen, besseren Einkommen und neuen Arbeitsplätzen führt.