Mehr Geld aus dem Ausland

Remesas in die Dominikanische Republik steigen im ersten Quartal 2026 leicht an

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Die Dominikanische Republik hat im ersten Quartal 2026 mehr Geldüberweisungen aus dem Ausland erhalten als im Vorjahreszeitraum. Nach Angaben der Zentralbank summierten sich die Remesas von Januar bis März auf mehr als 3,019 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 1,9 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025.

Besonders stark fiel der März aus. In diesem Monat gingen laut Banco Central 1,149 Milliarden US-Dollar ein. Das waren 3,5 Prozent mehr als im März 2025 und deutlich mehr als im Februar 2026, als 261,6 Millionen US-Dollar registriert wurden.

Die Zentralbank betonte, dass das Wachstum trotz eines schwierigen internationalen Umfelds zustande kam. Als Belastungsfaktoren nannte sie unter anderem die Konflikte im Nahen Osten, gestiegene Ölpreise und zusätzlichen Inflationsdruck, der die verfügbaren Einkommen vieler Haushalte schmälere.

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Den größten Anteil an den Überweisungen hatten erneut die in den USA lebenden Dominikaner. Aus den Vereinigten Staaten stammten im März 84,2 Prozent der formellen Geldflüsse, was rund 879,9 Millionen US-Dollar entspricht. Die USA bleiben damit mit Abstand das wichtigste Herkunftsland für Remesas in die Dominikanische Republik.

Auch aus Spanien kamen im März nennenswerte Beträge. Von dort gingen 54,9 Millionen US-Dollar ein, was 5,3 Prozent des Gesamtvolumens entspricht. Dahinter folgen unter anderem Haiti, Italien und die Schweiz. Im weiteren Kreis der Herkunftsländer nennt die Zentralbank außerdem Kanada und Panama.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet die Zentralbank mit Remesas in Höhe von rund 12,2 Milliarden US-Dollar. Die Geldüberweisungen aus dem Ausland bleiben damit ein zentraler Stützpfeiler für die dominikanische Wirtschaft.