Eine regionale Trockenheit beeinträchtigt nach Angaben des Dominikanischen Instituts für Meteorologie (Indomet) Teile der nördlichen und grenznahen Regionen der Dominikanischen Republik. Nach Berichten der Abteilung für Agrarmeteorologie wirken sich die fehlenden Niederschläge bereits auf landwirtschaftliche Produktionssysteme aus.
Indomet nennt eine Reihe von Orten, an denen zuletzt kaum oder keine Niederschläge registriert wurden. Dazu gehören unter anderem Monte Cristi, Restauración, Dajabón, Santiago Rodríguez und Mao im Nordwesten sowie Luperón in Puerto Plata, Cabrera in María Trinidad Sánchez und San Francisco de Macorís. Auch aus Teilen des Südens und Südwestens, darunter Azua, San Juan, Barahona, Jimaní und Pedernales, wurden sehr geringe Regenmengen gemeldet.
Für Juli weist der Bericht auch in weiteren Landesteilen deutliche Niederschlagsdefizite aus. In Santo Domingo Este wurden demnach lediglich 17,5 Millimeter Regen gemessen. Am Flughafen El Catey auf Samaná waren es 14,5 Millimeter, in Sánchez 13,1 Millimeter und in Gaspar Hernández in der Provinz Espaillat 13,6 Millimeter.
Besonders geringe Mengen von weniger als einem Millimeter registrierte Indomet unter anderem am Flughafen La Isabela bei Santo Domingo Norte mit 0,2 Millimetern, an den Flughäfen Gregorio Luperón in Puerto Plata und Cibao in Santiago mit jeweils 0,4 Millimetern sowie in Sabana Grande de Boyá, Oviedo und Villa Isabela mit jeweils nur 0,1 Millimetern. Für Samaná wurden 0,8 Millimeter angegeben.
Als Ursache für den starken Rückgang der Niederschläge nennt Indomet unter anderem ein Hochdrucksystem, das die Wolkenbildung und damit die Entstehung von Regen behindert habe. Hinzu komme ein geringer Feuchtigkeitsgehalt der Luftmasse. Nach Darstellung der Meteorologen habe außerdem das Klimaphänomen El Niño zu niedrigeren Niederschlagsmengen und höheren Temperaturen beigetragen.
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