Neue Strategie für sichere Datennetze

USA wollen digitale Infrastruktur in der Karibik fördern

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Die USA haben eine neue Strategie für digitale Konnektivität und Cybersicherheit in der Karibik und Zentralamerika angekündigt. Vorgesehen sind Finanzierungsangebote für moderne Telekommunikationsnetze, Unterstützung bei gesetzlichen Regelungen sowie strengere Anforderungen an die Auswahl von Technologieanbietern.

Die Initiative wurde im Zusammenhang mit einem regionalen Telekommunikationstreffen in Punta Cana vorgestellt. Nach den vorliegenden Angaben soll Washington unter anderem den Ausbau von 5G-Netzen unterstützen. Weitere Projekte betreffen Unterseekabel, Satellitenverbindungen und Anwendungen der künstlichen Intelligenz.

Die entsprechenden Vorhaben sollen vom US-Außenministerium koordiniert werden. Gleichzeitig will das US-Handelsministerium Regierungen der Region bei der Entwicklung rechtlicher Rahmenbedingungen für den Schutz kritischer digitaler Infrastruktur beraten.

Ein wesentlicher Bestandteil der amerikanischen Strategie ist dabei die Sicherheit der eingesetzten Technologie. Die USA fordern dem Bericht zufolge ausdrücklich, Anbieter und technische Ausrüstung auszuschließen, die als Sicherheitsrisiko eingestuft werden. Damit wird die Förderung des digitalen Ausbaus zugleich mit bestimmten Anforderungen an die eingesetzte Infrastruktur verbunden.

Vom 9. bis 12. August fand in Punta Cana die Konferenz der Caribbean Association of National Telecommunications Organizations (Canto) statt. Die US-Delegation hob dabei die Stellung der Dominikanischen Republik beim Ausbau der digitalen Infrastruktur hervor.

Bereits am 7. und 8. August hatten Vertreter der Region und der Vereinigten Staaten im Rahmen eines sogenannten „Digital Transformation Accelerator“ über gemeinsame Projekte beraten. Ziel war es, Regulierungsbehörden aus der Karibik und Zentralamerika mit US-Unternehmen zusammenzubringen und mögliche Investitionen sowie technische Kooperationen vorzubereiten.

Die Initiative betrifft damit nicht nur den weiteren Ausbau moderner Telekommunikationsnetze. Gleichzeitig gewinnt die Frage an Bedeutung, welche Unternehmen künftig Zugang zu strategisch wichtiger digitaler Infrastruktur in der Region erhalten.

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