Außenhandel erreicht neuen Höchststand

Dominikanische Exporte steigen bis Juli um 12,5 Prozent

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Die Exporte der Dominikanischen Republik haben in den ersten sieben Monaten 2026 einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Export- und Investitionszentrums ProDominicana wurden von Januar bis Juli Waren im Wert von 9,277 Milliarden US-Dollar ausgeführt. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht dies einem Anstieg von 12,5 Prozent.

Damit lagen die Exporterlöse nach Angaben der Behörde um rund 1,029 Milliarden US-Dollar über dem Ergebnis der ersten sieben Monate 2025. ProDominicana bezeichnete den Wert als den bislang höchsten für diesen Zeitraum eines Jahres.

Eine wichtige Rolle spielte erneut der Bereich der medizinischen Geräte. Die Exporte dieser Produktgruppe überstiegen 1,435 Milliarden US-Dollar und machten damit rund 15,5 Prozent der gesamten Ausfuhren aus. Ohne die Ausfuhren von Rohgold wuchs das übrige Exportangebot den Angaben zufolge um 5,1 Prozent.

Auch der Juli erreichte mit Exporten von 1,3988 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchstwert für diesen Monat. Gegenüber Juli 2025 bedeutete dies ein Plus von 2,2 Prozent.

Gold und Freihandelszonen treiben Entwicklung

Zu den wichtigsten Wachstumstreibern gehörte Rohgold. Dessen Exportwert erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 667,7 Millionen US-Dollar. Bei vollständig oder teilweise entripptem Tabak betrug das zusätzliche Exportvolumen 105,4 Millionen US-Dollar, bei orthopädischen Artikeln und Geräten 85,9 Millionen US-Dollar.

Die dominikanischen Freihandelszonen exportierten zwischen Januar und Juli Waren im Wert von 5,2531 Milliarden US-Dollar. Das waren 3,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und 56,6 Prozent der gesamten Exporte. Besonders stark entwickelte sich nach Angaben von ProDominicana das nationale Exportregime mit 3,8386 Milliarden US-Dollar und einem Wachstum von 27,9 Prozent.

Regional lag die Provinz Sánchez Ramírez mit Exporten von 1,7267 Milliarden US-Dollar an der Spitze. Gegenüber dem Vorjahr entsprach dies einem Zuwachs von 52,2 Prozent. Es folgten Santo Domingo mit 1,6527 Milliarden, San Cristóbal mit 1,4201 Milliarden und Santiago mit 1,055 Milliarden US-Dollar.

Bei den Absatzmärkten blieben die Vereinigten Staaten der wichtigste Handelspartner. Für den im Bericht genannten Zeitraum wurden Exporte in die USA von 682 Millionen US-Dollar ausgewiesen, verbunden mit einem Wachstum von 8,2 Prozent. Die Ausfuhren in die Schweiz erreichten 188,3 Millionen US-Dollar, während nach Haiti Waren im Wert von 125,3 Millionen US-Dollar geliefert wurden.

Nach Angaben von ProDominicana waren in den ersten sieben Monaten 3.408 Unternehmen im Exportgeschäft tätig. Dominikanische Produkte wurden in 162 internationale Märkte geliefert und kamen aus insgesamt 28 Provinzen.

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