Die Dominikanische Republik hat im ersten Halbjahr 2026 erneut mehr ausländisches Kapital angezogen. Nach Angaben der Zentralbank (Banco Central) stiegen die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,7 Prozent auf mehr als 3,276 Milliarden US-Dollar. Damit setzt sich der positive Trend trotz eines international schwierigen Investitionsumfelds fort.
Den größten Anteil der Investitionen verzeichnete der Energiesektor mit 27,8 Prozent. Auf Platz zwei folgte der Tourismus, auf den 20,1 Prozent der gesamten Direktinvestitionen entfielen. Dahinter lagen die Immobilienentwicklung sowie der Bergbau mit jeweils 12,4 Prozent.
Die Zentralbank führt die Entwicklung auf mehrere Standortvorteile zurück. Genannt werden insbesondere die wirtschaftliche und politische Stabilität des Landes, die Rechtssicherheit sowie bestehende Investitionsanreize. Gleichzeitig verweist die Institution darauf, dass sich die globalen Investitionsströme weiterhin nur ungleichmäßig erholen und der Wettbewerb zwischen den Staaten um internationale Investoren zunimmt.
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