Bewässerung für den Südwesten fraglich

Neugestaltung des Monte-Grande-Projekts sorgt für Unsicherheit

Lesedauer: 2 Min.

Die Neugestaltung der ergänzenden Bauarbeiten am Staudamm Monte Grande stellt ein angekündigtes Bewässerungsprojekt für den Südwesten der Dominikanischen Republik infrage. Im neuen Entwurf ist der Bau des nördlichen Seitenkanals offenbar nicht mehr vorgesehen. Dieser sollte einen großen Teil der landwirtschaftlichen Flächen mit Wasser versorgen.

Präsident Luis Abinader hatte das Bewässerungsvorhaben vor fünf Jahren bei der Übergabe von 650 vorläufigen Landtiteln an Landwirte der Siedlungen AC-614 und AC-614 „Juan Francisco Acosta“ angekündigt. Geplant war das erste technisch gesteuerte Bewässerungssystem der Region als Bestandteil eines umfassenderen Programms zur landwirtschaftlichen Entwicklung.

Nach dem ursprünglichen Konzept sollten zunächst rund 2.000 tareas – eine in der Dominikanischen Republik gebräuchliche Flächeneinheit – über ein modernes System bewässert werden. Für die weitere Umsetzung war die Wasserversorgung durch den nördlichen Seitenkanal vorgesehen.

Der vollständige Beitrag ist Mitgliedern vorbehalten. Erstellen Sie einen Zugang oder melden Sie sich an, um weiterzulesen.

Weitere Meldungen zu staatlichen Infrastrukturprojekten finden Sie im Ressort Staat und Politik.

Die Bedeutung des Projekts erschließt sich besonders vor dem Hintergrund des trockenen Klimas und der landwirtschaftlichen Bedingungen im dominikanischen Südwesten.

Die Region Enriquillo im Südwesten

Der Hintergrund stellt Landschaft, Klima und wirtschaftliche Besonderheiten einer der trockensten Regionen der Dominikanischen Republik vor.

Hintergrund im DomRep Guide→ Mehr erfahren