Heftige Regenfälle haben in der Dominikanischen Republik innerhalb von weniger als 24 Stunden Niederschlagsmengen von über 300 Millimetern erreicht. Besonders betroffen ist der Großraum Santo Domingo, wo es zu Überschwemmungen, unpassierbaren Straßen und beschädigten Fahrzeugen kam.
Nach Angaben des Instituto Dominicano de Meteorología (Indomet) zählt der Distrito Nacional zu den am stärksten betroffenen Gebieten.
Im Stadtteil Ensanche Julieta wurden 314,0 Millimeter gemessen. Weitere hohe Werte wurden unter anderem in Villa Marina (280,2 mm), Serrallés (220,0 mm), Los Jardines del Ser (200,9 mm) und Los Cacicazgos (181,6 mm) registriert. Auch in der Prolongación 27 de Febrero sowie in La Agustina und Ensanche La Fe wurden deutlich erhöhte Niederschläge gemessen.
Auch außerhalb der Hauptstadt kam es zu erheblichen Regenmengen, etwa in El Higüero (112,0 mm), Guaricano (98,5 mm) sowie in der Provinz Duarte mit bis zu 79,8 Millimetern.
In weiteren Teilen des Landes lagen die Werte deutlich niedriger und bewegten sich meist zwischen 2,6 und 60 Millimetern. Betroffen waren unter anderem Regionen in Santiago Rodríguez, Monte Cristi, La Vega, San Pedro de Macorís und María Trinidad Sánchez.
Die starken Regenfälle führten in mehreren Stadtteilen der Hauptstadt zu erheblichen Beeinträchtigungen. Fahrzeuge wurden von Wassermassen erfasst, Straßen standen unter Wasser und der Verkehr kam zeitweise zum Erliegen.
Behörden rufen die Bevölkerung weiterhin zur Vorsicht auf, insbesondere in überschwemmungsgefährdeten Gebieten und entlang von Flüssen und Abwasserkanälen.

