Während der vergangenen Karwoche wurden in der Dominikanischen Republik mindestens 19 Tötungsdelikte registriert. Innen- und Polizeiministerin Faride Raful sprach von einem Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren.
Nach offiziellen Angaben entspricht dies einer Reduzierung um 51 Prozent gegenüber 2025, als im gleichen Zeitraum 39 Fälle verzeichnet wurden. Auch im Vergleich zu anderen analysierten Zeiträumen mit bis zu 32 Fällen ergibt sich ein durchschnittlicher Rückgang von rund 41 Prozent.
Bei der Einordnung der Delikte entfielen sieben Fälle auf kriminelle Handlungen, vier auf soziale Konflikte und fünf auf Schusswechsel. Drei weitere Fälle werden derzeit noch untersucht.
Auffällig war laut Ministerium die zeitliche Verteilung der Vorfälle. Besonders am Palmsonntag, am Montag der Karwoche sowie am Karsamstag und Ostersonntag kam es zu erhöhten Fallzahlen.
Die Behörden führen den Rückgang auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen zurück. Während der Feiertage wurden zusätzliche Polizeikräfte eingesetzt und die Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium intensiviert. Militärische Einheiten verstärkten die Präsenz an zuvor identifizierten strategischen Punkten.
Die Ministerin äußerte sich im Anschluss an eine Sitzung zur Nachverfolgung des nationalen Sicherheitsplans, die unter Leitung von Präsident Luis Abinader im Hauptsitz der Nationalpolizei stattfand.

