Umweltamt stellt sicher, dass Nashornleguane vor menschlichem Kontakt geschützt sind

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Im Anschluss an eine Studie über Nashornleguane, die der dominikanische Tierarzt Miguel Cardona kürzlich in der Tageszeitung Diario Libre veröffentlichte, entsandte das Umweltministerium ein Team vor Ort, um das Problem zu analysieren, und versicherte, dass es „Maßnahmen ergreifen“ werde.

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© diariolibre.com

„Die Studie von Miguel Cardona stellt einen wichtigen Präzedenzfall für die parasitologische Arbeit an Leguanen in der Dominikanischen Republik dar“, erklärte das Ministerium.

Von Oktober bis November 2024 führte Cardona eine umfassende Probenahme bei Grünen Leguanen (invasiv) und Nashornleguanen durch. Das Hauptziel bestand darin, das Vorhandensein von Parasiten in Form von Würmern festzustellen, die die Nashornleguane befallen könnten.

Nach der Entnahme von Proben von 100 Leguanen – 60 Grüne Leguane und 40 Nashornleguane – analysierte Cardona diese und fand Erkenntnisse über die Gesundheit dieser Tiere. Er fand bei 99 % der untersuchten Leguane Parasiten.

In Bezug auf die bei den Leguanen gefundenen Parasiten stellen sie fest, dass es „nicht genügend Daten“ gibt, um zu bestätigen, dass die endemischen Tiere durch einen internen Räuber (Parasitismus) bedroht sind. „Es bleibt daher noch zu klären, welche Auswirkungen diese Organismen auf die Leguane haben könnten“.

Sie räumen jedoch ein, dass Nashornleguane zwar nicht vom Aussterben bedroht sind, Parasiten jedoch ein Problem darstellen.

Menschlicher Kontakt

In der Studie von Cardona war der Kontakt mit Menschen eine mögliche Ursache für diese Parasiten bei den Leguanen, da Touristen und Besucher die Tiere häufig füttern. Aus diesem Grund hat sich Medio Ambiente verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen.

„Aufgrund dieser Ergebnisse wird das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen der Interaktion zwischen Menschen und Leguanen in dem untersuchten Gebiet zu verringern. Es wird betont, dass Wildtiere nicht gefüttert werden sollten“, hieß es.

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