Zoll- und Umweltbehörde unterzeichnen Abkommen, dass der Bedrohung durch ein in der Bucht von Manzanillo auf Grund gelaufenes Schiff ein Ende setzt

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Die Generalzolldirektion (DGA) und das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen unterzeichneten ein Kooperationsabkommen, mit dem die Umweltbedrohung durch das Schiff Maria Jose beendet werden soll, das seit über zwei Jahren in der Bucht von Manzanillo wenige Meter vom Nationalpark Estero-Balsamangroven entfernt in der Bucht von Manzanillo gestrandet ist.

In diesem Sinne verpflichtete sich die DGA, einen wirtschaftlichen Beitrag in Höhe von 100.000 US-Dollar zu leisten, der für das Anheben des in der Bucht von Manzanillo gelegenen Schiffes, die Beseitigung ölhaltiger Produkte sowie die Extraktion von Abfällen, die Verwendung von absorbierenden und dispergierenden Tüchern, die allgemeine Reinigung der Treibstofftanks und der Bilge verwendet werden soll.

Die María José ist ein Schiff, das etwa 400.000 Gallonen Wasser enthält, vermischt mit etwa 4.000 Gallonen öliger Substanzen, die die Ökosysteme und die Artenvielfalt in diesem Gebiet schädigen könnten, so Techniker beider Institutionen zusammen mit der Marine nach einer im September dieses Jahres durchgeführten Inspektion.

Die Vereinbarung wurde von DGA-Direktor Eduardo Sanz Lovatón und Umweltminister Orlando Jorge Mera unterzeichnet, die sich verpflichteten, sich für den Schutz der Umwelt in der Dominikanischen Republik einzusetzen.

Die Entfernung des Bootes aus der Bucht ist durch verschiedene Gesetze und die Zivilverordnung 238-2020-SORD-00193 der Zivil-, Handels- und Arbeitskammer des Gerichts erster Instanz des Gerichtsbezirks Monte Cristi vom 20. Oktober dieses Jahres geschützt.

Ständige Zusammenarbeit

Die Vereinbarung legt auch fest, dass sich die Institutionen zur Schaffung einer ständigen Kommunikationsverbindung für ein rasches Handeln des Staates verpflichten, wenn ein Schiff nach Ansicht der DGA im Hinblick auf den Schutz und die Erhaltung der Umwelt als eine Bedrohung der Sicherheit betrachtet wird.

Das Abkommen legt auch fest, dass das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen sich verpflichtet, die Funktion des Zolls im Zusammenhang mit der Umweltsicherheit zu stärken, indem es exklusives Personal zugunsten der (DGA) benennt, das Inspektionen in Häfen und/oder Buchten durchführt, um die Einhaltung der Umweltgesetzgebung zu überprüfen.

Die Vereinbarung sieht für die DGA Praktika im Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen sowie ein Bildungsprogramm zur Verhütung der Umweltverschmutzung durch Schiffe vor.

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