Großkontrolle gegen illegalen Handel

Behörden beschlagnahmen 119.708 Waren in Villa Consuelo

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Bei einer gemeinsamen Kontrolle in einem Geschäft im Stadtteil Villa Consuelo in Santo Domingo haben dominikanische Behörden insgesamt 119.708 Waren beschlagnahmt. Der vorläufige Wert der sichergestellten Produkte wird mit rund RD$19,48 Millionen angegeben.

Nach Angaben der beteiligten Institutionen befand sich das Geschäft im Besitz chinesischer Staatsangehöriger. Unter den beschlagnahmten Waren waren alkoholische Getränke, hochwertige Zigaretten, sexuelle Stimulanzien sowie Medikamente, die nach Darstellung der Behörden nicht ordnungsgemäß verkauft wurden.

An dem Einsatz waren mehrere Institutionen der sogenannten „Mesa de Ilícitos“ beteiligt, die vom Ministerium für Industrie, Handel und Kleinstunternehmen (MICM) koordiniert wird. Die Kontrolle wurde vom spezialisierten Korps für Kraftstoff- und Warenkontrolle CECCOM durchgeführt. Unterstützt wurde es unter anderem von der Arzneimittel- und Lebensmittelbehörde DIGEMAPS, der Migrationsbehörde DGM sowie Vertretern der Staatsanwaltschaft.

Nach Angaben der Behörden verfügten die sichergestellten Produkte teilweise nicht über die vorgeschriebenen Gesundheitsregistrierungen und wiesen erhebliche Unregelmäßigkeiten bei der Kennzeichnung auf. Die beteiligten Institutionen bewerteten die Waren deshalb als Schmuggelware. Sie verwiesen zugleich auf mögliche Risiken für die öffentliche Gesundheit und auf Steuerverluste für den dominikanischen Staat.

Während des Einsatzes wurden außerdem fünf haitianische Staatsangehörige festgestellt, die sich nach Angaben der Behörden ohne regulären Aufenthaltsstatus im Land befanden. Sie wurden der Migrationsbehörde für die weiteren rechtlichen Schritte übergeben.

Industrie- und Handelsminister Yayo Sanz Lovatón kündigte an, die Kontrollen gegen Händler fortzusetzen, die gegen geltende Handels-, Gesundheits- oder Steuervorschriften verstoßen.

Die beschlagnahmten Waren wurden unter Sicherung der Beweiskette zum Hauptsitz des CECCOM gebracht. Dort soll das weitere behördliche Verfahren durchgeführt werden.

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