Die anhaltende Krise in Haiti verschärft in der Dominikanischen Republik die Debatte über Migration, Grenzkontrollen und öffentliche Sicherheit. In politischen und gesellschaftlichen Diskussionen wird zunehmend die Frage gestellt, ob kriminelle Strukturen aus Haiti auch Auswirkungen auf dominikanische Gemeinden haben könnten.
Haiti leidet seit Jahren unter dem Zusammenbruch staatlicher Ordnung in weiten Teilen des Landes. Bewaffnete Banden kontrollieren in mehreren Gebieten Straßen, Märkte und Stadtviertel, erpressen Bewohner und übernehmen Funktionen, die eigentlich dem Staat zukommen. Diese Entwicklung sorgt auch in der Dominikanischen Republik für wachsende Sorge, da beide Länder eine lange Landgrenze teilen und die Migration aus Haiti infolge von Gewalt, Armut und Instabilität weiter anhält.
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