Kennzeichen liefern Fahndungstreffer

Polizei setzt automatische Kennzeichenerkennung zur Fahndung ein

Die dominikanische Nationalpolizei nutzt inzwischen ein System zur automatischen Kennzeichenerkennung während der Fahrt, um Fahrzeuge zu identifizieren, die mit gesuchten Personen in Verbindung stehen. Die Technik soll vor allem bei präventiven Streifenfahrten eingesetzt werden.

Das System mit der Bezeichnung Reconocimiento de Placas en Movimiento (RPM) erfasst Fahrzeugkennzeichen in Echtzeit und gleicht sie mit polizeilichen Datenbanken ab. Wird eine Übereinstimmung festgestellt, erhalten die Einsatzkräfte eine entsprechende Warnmeldung.

Ein aktueller Fall aus Villa Mella zeigt, wie das System eingesetzt wird. Dort erkannte eine RPM-Einheit einen roten Honda Accord Sport, dessen Kennzeichen eine Warnung auslöste.

Nach Angaben der Polizei war das Fahrzeug mit José Rafael Díaz de los Santos, 36 Jahre alt, verbunden. Er wurde von den Behörden als flüchtig geführt.

Auf Grundlage der Warnmeldung verfolgten die Beamten das Fahrzeug und lokalisierten den Gesuchten schließlich an der Avenida Hermanas Mirabal. Dort wurde er festgenommen.

Bei dem Einsatz stellte die Polizei außerdem eine Pistole im Kaliber 9 Millimeter sicher. Der Festgenommene und die Waffe wurden den zuständigen Behörden übergeben.

Die Kennzeichenerkennung basiert auf automatischer ALPR-Technologie. Dabei werden Nummernschilder digital erfasst und unmittelbar mit hinterlegten Fahndungs- oder Polizeidaten abgeglichen. Bei einem Treffer können die Beamten das Fahrzeug und dessen Insassen überprüfen.

Die Nationalpolizei kündigte an, den Einsatz solcher Technologien weiter auszubauen. Ziel sei es, Fahndungen effizienter zu gestalten und gesuchte Personen schneller zu lokalisieren.

Beitragsbild(er):diariolibre.com