Fragen zu Arbeiten in Los Conucos

Umweltschützer fordern Klarheit über Bauarbeiten in Montecristi

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Die Umwelt- und Tourismusvereinigung ASOPETMON fordert Aufklärung über umfangreiche Erdarbeiten in der Gemeinde Los Conucos in Montecristi. Nach Angaben der Organisation sind dort seit mehreren Tagen schwere Maschinen im Einsatz. Unklar sei bislang, welches Unternehmen hinter dem Projekt steht, welchem Zweck die Arbeiten dienen und welche Genehmigungen vorliegen.

Die Asociación de Prensa Ecológica y Turística de Montecristi (ASOPETMON) berichtet von Erdbewegungen und der Entfernung der oberen Vegetationsschicht. Bewohner und lokale Kommunikatoren hätten zudem von Vegetationsrodungen und einem anhaltenden Verkehr schwerer Maschinen berichtet.

ASOPETMON-Präsident Edith Vargas erklärte, Vertreter der Organisation hätten bereits Kontakt zu Personen aufgenommen, die mit dem Projekt in Verbindung stehen. Bei einem weiteren Treffen wolle die Vereinigung Einsicht in Genehmigungen und andere Unterlagen erhalten.

Nach vorläufigen Informationen der Organisation könnten auf dem Gelände unter anderem eine Werkstatt, ein Sammel- beziehungsweise Lagerzentrum sowie Flächen für Maschinen entstehen. Eine offizielle Bestätigung zum genauen Zweck der Anlage liege ASOPETMON nach eigenen Angaben jedoch bislang nicht vor.

Vargas brachte die Arbeiten auch mit früheren Untersuchungen nach Seltenen Erden sowie Berichten über mögliche Studien zu Erdgas und Kohlenwasserstoffen in der Region in Verbindung. Gleichzeitig stellte er ausdrücklich klar, dass nach Kenntnis der Organisation derzeit keine Bohrungen auf dem Gelände durchgeführt würden. ASOPETMON sieht daher bislang keinen Beleg dafür, dass es sich um ein Projekt zur Exploration oder Förderung von Kohlenwasserstoffen handelt.

Die Vereinigung verlangt vom Rathaus von Montecristi Auskunft darüber, ob eine Genehmigung zur Nutzung des Grundstücks erteilt wurde. Vom Umweltministerium erwartet sie Informationen über möglicherweise erforderliche Umweltgenehmigungen und Umweltverträglichkeitsprüfungen.

Nach Darstellung von ASOPETMON wurden bislang keine ausreichenden öffentlichen Informationen über das Vorhaben bekanntgegeben. Die Organisation fordert deshalb, die Identität des Unternehmens, die Ziele des Projekts sowie mögliche Auswirkungen auf die Umwelt offenzulegen.

ASOPETMON spricht sich außerdem dafür aus, die Arbeiten vorübergehend auszusetzen, bis die erforderlichen Unterlagen öffentlich gemacht und das Projekt mit der Bevölkerung erörtert worden ist. Vorgeschlagen wird eine öffentliche Anhörung in Los Conucos unter Beteiligung des Umweltministeriums, des Rathauses von Montecristi sowie von Vertretern der Gemeinde.

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