Die Dominikanische Republik darf im US-Haushaltsjahr 2027 insgesamt 201.274 Tonnen Rohrohrzucker zu bevorzugten Zollbedingungen in die Vereinigten Staaten exportieren. Gegenüber dem vorherigen Zeitraum steigt die Quote damit um 6,3 Prozent.
Nach Angaben des dominikanischen Außenministeriums MIREX entspricht die Erhöhung zusätzlichen 11.931 Tonnen. Die neue Quote gilt ab dem 1. Oktober, dem Beginn des US-amerikanischen Haushaltsjahres.
Mit der neuen Zuteilung steigt der Anteil der Dominikanischen Republik an der gesamten US-Importquote für ausländische Zuckerlieferanten von 16,9 auf 18 Prozent. Insgesamt umfasst diese Quote 1.117.195 Tonnen. Die Dominikanische Republik bleibt damit der größte einzelne Begünstigte innerhalb dieser Regelung.
Hintergrund der Erhöhung ist eine Neuverteilung von 55.993 Tonnen, die zuvor Brasilien zugeteilt waren. Diese Menge wurde von den USA für das neue Haushaltsjahr auf 28 Länder verteilt.
Nach Angaben des dominikanischen Außenministeriums erhielt die Dominikanische Republik davon 21 Prozent und damit den größten Anteil eines einzelnen Landes. Die Zuteilung lag demnach über denen für die Philippinen und Australien.
Außenminister Víctor Bisonó bezeichnete die Entscheidung als Zeichen des Vertrauens in die Dominikanische Republik als Handelspartner. Für die dominikanischen Zuckerproduzenten und Exporteure bedeutet die höhere Quote, dass eine größere Menge Rohrohrzucker zu den vorgesehenen bevorzugten Zollbedingungen auf dem US-Markt verkauft werden kann.
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