Betroffener kann wegen offener Strafen keinen Pass beantragen – Zweifel an Vorgehen der Behörden wachsen

73 Verkehrsbußen trotz Fahrverzicht: Bürger prangert Unregelmäßigkeiten an

Lesedauer: 1 Min.

Ein dominikanischer Bürger hat mehr als 70 Verkehrsverstöße in seinem Namen festgestellt, obwohl er nach eigenen Angaben seit Jahren kein Fahrzeug mehr führt. Der Fall wirft Fragen zur Kontrolle und möglichen Missbrauch von Personendaten im Verkehrssystem auf.

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Der Betroffene, Daniel Severino Fernández, erklärte, dass ihm insgesamt 73 Verkehrsbußen zugeschrieben wurden. Auf den Vorfall wurde er aufmerksam, als er bei einer Bank notwendige Gebühren für die Beantragung seines Reisepasses begleichen wollte – ein Vorgang, der aufgrund der offenen Strafen blockiert wurde.

Nach eigenen Angaben besitzt er seit einem Unfall im Jahr 2017 kein Fahrzeug mehr und habe seitdem weder Auto noch Motorrad gefahren. Dennoch wurden ihm Verstöße unterschiedlichster Art zugeordnet, darunter auch solche, die mit Fahrzeugtypen in Verbindung stehen, die er nach eigener Aussage nie genutzt hat.

Besonders kritisch sieht er den Umgang mit seinen persönlichen Daten. Er vermutet, dass seine Identität nach einer früheren Kontrolle missbräuchlich verwendet wurde, nachdem er im Rahmen eines Verfahrens seine Ausweisdokumente vorzeigen musste.

Die registrierten Verstöße summieren sich auf über 170.000 dominikanische Pesos – eine Summe, die der Betroffene nach eigener Aussage nicht begleichen kann. Trotz Vorsprachen bei zuständigen Stellen sei bislang keine Lösung gefunden worden.

Der Fall lenkt die Aufmerksamkeit auf mögliche strukturelle Schwächen im System der Verkehrsüberwachung durch die Digesett und verdeutlicht die Notwendigkeit transparenter Verfahren sowie eines verbesserten Schutzes persönlicher Daten.

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