Baukostenindex weiter rückläufig

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Die Verbesserung der Kosten für Baumaterialien zeigt sich im Abwärtstrend des Indexes der direkten Kosten des Wohnungsbaus (ICDV), der in den letzten 14 Monaten (Oktober 2022 bis November 2023) auf dem niedrigsten Stand war.

Im November 2023 verzeichnete das Nationale Statistikamt (ONE) einen Durchschnittswert von 215,5, was einem Rückgang von -0,25 Punkten gegenüber dem Vormonat entspricht, der 215,50 betrug.

Es verweist darauf, dass der Index von Dezember 2022 bis heute eine kumulative Veränderung von -4,08 % aufweist. Vergleicht man die Ergebnisse von November 2023 mit denen des gleichen Zeitraums, aber des Vorjahres, so ergibt sich eine Veränderung von -4,39%.

Aufgeschlüsselt nach Kostengruppen war der Hauptrückgang bei den Unteraufträgen zu verzeichnen, mit einer monatlichen Veränderung von -0,66 %, und bei den Kostenuntergruppen wurde der Rückgang durch den Unterauftrag für Schmiedearbeiten mit -1,80 % erklärt, so das NSO.

Die größten Zuwächse gab es bei den Werkzeugen mit 1,65 %, gefolgt von PVC-Rohren und Teilen (0,75 %) und Aufzügen (0,52 %).

Nach Art der Wohnung betrug der ICDV 218,95 für ein einstöckiges Einfamilienhaus, 217,00 für ein zweistöckiges Einfamilienhaus, 211,48 für ein vierstöckiges Mehrfamilienhaus und 213,58 für ein Mehrfamilienhaus mit acht oder mehr Stockwerken.