Armut betrifft Millionen Menschen

Mehr als zwei Millionen Menschen in der Dominikanischen Republik leben in Armut

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In der Dominikanischen Republik leben rund 2,02 Millionen Menschen in monetärer Armut. Das entspricht 18,81 Prozent der Bevölkerung. Weitere rund 263.000 Menschen sind von extremer Armut betroffen.

Die Zahlen stammen aus den „Armutskarten der Dominikanischen Republik 2024“ des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft. Demnach leben landesweit etwa 2.017.733 Menschen unterhalb der allgemeinen monetären Armutsgrenze.

Als extrem arm beziehungsweise mittellos werden 262.844 Menschen eingestuft. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt 2,45 Prozent.

Besonders hoch ist die absolute Zahl der Betroffenen in der Region Ozama, zu der der Großraum Santo Domingo gehört. Dort leben 861.138 Menschen in Armut. Damit entfallen 42,68 Prozent aller als arm eingestuften Menschen des Landes auf diese Region. Die allgemeine Armutsquote liegt in Ozama bei 22,73 Prozent. Die hohe absolute Zahl hängt auch mit der großen Bevölkerung der Region zusammen.

An zweiter Stelle folgt Cibao Norte mit 231.158 Menschen beziehungsweise 11,46 Prozent aller von Armut Betroffenen. In der Region Valdesia sind es 167.232 Menschen, was 8,29 Prozent der landesweiten Gesamtzahl entspricht.

Weitere 140.700 Betroffene leben in Higuamo und 135.992 in der Region Yuma. Für Enriquillo werden 116.676 Menschen in monetärer Armut ausgewiesen. In Cibao Sur sind es 98.420.

Die regionalen Zahlen zeigen deutliche Unterschiede bei der Verteilung der Armut. Dabei muss zwischen der absoluten Zahl der Betroffenen und der jeweiligen regionalen Armutsquote unterschieden werden: Eine bevölkerungsreiche Region kann einen großen Anteil der landesweit Betroffenen stellen, ohne zugleich die höchste Armutsquote aufzuweisen.

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