Die dominikanische Regierung hat die Pläne zur Förderung der Telearbeit im Lande wieder aufgenommen. Diese Methode wurde während der Covid-19-Pandemie eingeführt, soll aber nun reguliert werden.
Das Thema wurde von dem Würdenträger Luis Abinader und dem Arbeitsminister Luis Manuel De Camps bei einem Treffen mit der nationalen Presse vorgestellt.

Abinader wies darauf hin, dass das Programm aus grundlegenden Komponenten bestehen wird, zu denen auch Vorschriften gehören, durch die die Arbeitsweise, die Ausbildung und die Finanzierung festgelegt werden.
Der Arbeitsminister erklärte, die Regierung fördere die Telearbeit mit dem Ziel, die Arbeits- und Familienbeziehungen zu stärken, die Produktivität zu steigern und den Zugang zu formeller Beschäftigung zu erleichtern.
FLEXIBILITÄT DURCH KONSENS
De Camps verwies auf die Verschärfung der Vorschriften, die darauf abzielt, flexible Arbeitsregelungen durch einen Konsens zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu konsolidieren.
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Zur Ausbildung erklärte er, dass das Nationale Institut für technische Berufsausbildung (Infotep) und das Arbeitsministerium für die Ausbildung der Arbeitnehmer zuständig sein werden.
Was die Finanzierung von Kleinst- und Kleinunternehmen anbelangt, so wird die Regierung Unternehmen, die an der Anschaffung von Technologien zur Einführung von Telearbeit im formellen Privatsektor interessiert sind, den Zugang zu Finanzmitteln über die Banco de Reservas erleichtern.
Außerdem werden kommunale Technologiezentren für diejenigen eingerichtet, die zu Hause nicht über entsprechende Einrichtungen verfügen, und der Öffentlichkeit wird ein Rechner für Einsparungen durch Telearbeit zur Verfügung gestellt, der Faktoren wie Transport und Produktivität berücksichtigt.