Hohe Stromrechnungen für Kleinstunternehmen

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Sechzehn Prozent der formellen Kleinstunternehmen in der Dominikanischen Republik haben Stromrechnungen, die mehr als 14.000 RD$ pro Monat betragen, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Die ständigen Erhöhungen der Stromrechnungen haben bei den Unternehmern Unbehagen ausgelöst, denn in vielen Fällen verdoppeln oder verdreifachen sich die Beträge von einem Monat auf den anderen, obwohl ihr Energieverbrauch konstant bleibt und der Tarif seit Mitte 2021 nicht mehr geändert wurde.

Laut der vom Arbeitgeberverband der Dominikanischen Republik (Copardom) und der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) geförderten „Erhebung über Kleinstunternehmen in der Dominikanischen Republik“ zahlen 8 % der formellen Kleinstunternehmen zwischen 10.000 und 14.999 RD$ pro Monat für Strom, während 4 % Rechnungen zwischen 15.000 und 19.999 RD$ zu bezahlen haben. Unterdessen verbrauchen 22 % der informellen Unternehmen weniger als 1.000 RD$ pro Monat für Strom, was auf einen geringeren Betriebs- oder Produktionsumfang zurückzuführen ist.

Der Bericht hebt auch hervor, dass subformale Unternehmen einen höheren Anteil (47 %) an Stromkosten zwischen 1.000 und 4.999 RD$ aufweisen, was darauf hindeuten könnte, dass sie in einer mittleren Größenordnung zwischen formellen und informellen Unternehmen tätig sind.

Was die gemeldeten monatlichen Umsätze betrifft, so ist festzustellen, dass formelle Kleinstunternehmen im Vergleich zum subformellen und informellen Sektor tendenziell höhere Umsätze erzielen. Darüber hinaus erhalten mehr informelle Unternehmen (13 %) als formelle (6 %) und subformelle (9 %) Unternehmen den „Bonoluz“, eine staatliche Subvention für Familien mit geringem Einkommen.

Diese Ergebnisse vermitteln ein detailliertes Bild der Energiesituation von Kleinstunternehmen im Lande und werfen wichtige Fragen zu den Auswirkungen der Energiekosten auf die Lebensfähigkeit und Nachhaltigkeit dieser Unternehmen auf.